Restaurant Bürgergarten Döbeln

Herzlich Willkommen im traditionsreichen Bürgergarten. Ob an kühlen Tagen in unserem Restaurant, im Wintergraten unter den Weinranken oder an sonnigen Tagen im großzügigen Biergarten. Genießen Sie die Ruhe und Entspanntheit inmitten der Stadt!

Wir bieten eine familienfreundliche und behindertengerechte Ausstattung in angenehmer und stilvoller Atmosphäre. Lassen Sie den Blick schweifen über den Gondelteich und erfreuen sich an dem traumhaften Ausblick. Unsere Boote können Sie für eine Fahrt auf dem Teich mieten.
Unsere Küche serviert Ihnen frische, saisonale und regionale Speisen. Ob Suppe, kreative Salate und Vorspeisen, Fleisch- und Grillgerichte, Fisch und vegetarische Speisen. Dazu ein passendes Getränk aus unserer umfangreichen Getränke- und Weinkarte. Unsere kleinen Gäste wählen von der Kinderkarte wie z. B. Quarkkeulchen, Nudeln oder Hähnchennuggets. Besuchen Sie unser Restaurant Bürgergarten Döbeln, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Die Geschichte des Bürgergartens

Um die Jahrhundertwende war es Ödland mit einem Teich. Für die Döbelner war es im Winter eine willkommene Gelegenheit, sich als Eisläufer zu betätigen. Am 7. November 1903 erhielt der Steinsetzmeister Herrmann Kneiß den Zuschlag zur Pacht des Teiches als Nutzung zur städtischen Eislaufbahn. Dies wurde den Döbelner Eisläufern am 5. Dezember 1903 bekannt gegeben. Doch Pächter Kneiß wollte mehr. Er forderte vom Rat der Stadt eine Erweiterung des Pachtvertrages, da der Winter 1904/ 1905 ungewöhnlich mild war und die Einnahmen buchstäblich ins Wasser fielen. Er erhielt einen Nutzungsvertrag für 10 Jahre und die Genehmigung, einen Gondelteich und Gartenanlagen zu schaffen.

Im Jahr 1906 baute Kneiß ein Unterkunftshaus mit einem kleinen Schankbetrieb. Und dies war für ihn kein schlechtes Geschäft. Doch noch immer hatte das Kind keinen Namen. Man sprach vom städtischen Gondelteich, von den Rosenanalagen am Brauteich, den Kneiß-Anlagen oder den Parkanlagen an der verlängerten Friedrichstraße, bis endlich der Stadtrat den Namen „Bürgergarten“ vorschlug. Und dabei blieb es dann auch. Der Verschönerungsverein errichtete eine Schmuck- und Schutzhalle. Diese wurde bald ein beliebter Orchesterraum für Konzerte. Für Kneiß wurde der Bürgergarten zur Lebensaufgabe. Mit Lust und Liebe verbesserte und verschönerte er die Anlage, wo immer es möglich war. 1915 lief der Pachtvertrag mit Herrmann Kneiß aus. Schon 1911 beriet man im Stadtrat, wie der Bürgergarten weiter ausgebaut werden könnte. Zwischen Kneiß und dem Stadtrat kam es zu einem handfesten Streit. Am 20. Mai endete der Zwist wie folgt: Kneiß grub alles aus, was er angepflanzt hatte und erhielt für die von ihm erbaute Schutzhalle mit Zubehör eine Entschädigung von 1.000 Mark. Pächter dieser Schankstätte wurde sein Sohn Otto Kneiß. Im Jahr 1931 widmete der Verein der Naturfreunde und der Verschönerungsverein dem Gründer des Bürgergartens eine schöne Ruhebank und die Stadtverwaltung pflanzte dahinter die „Kneiß-Linde“. Seine Schöpfung „Der Bürgergarten“ als naturnahe Erholungsstätte hat ihn überlebt. Für Einheimische wie Touristen ist der Bürgergarten bis heute Ort der Erholung geblieben. Erbaut wurde 1928 eine Sommerschankhalle am Gondelteich, und 1956 eröffnete die HO die Einkehrstätte mit Freitanzdiele. Im Jahr 1970 wurde von den Stadtverordneten der Beschluss zum Bau des Parkrestaurants gefasst, wo Weihnachten 1972 die ersten Gäste begrüßt wurden. Der Abbruch des Parkrestaurants erfolgte 1995. Für den Neubau wurde 1996 ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Der erste Spatenstich erfolgte am 5. Mai 2000.